Vision

Das Bochumer Westend mit seiner mehrheitlich jungen Bevölkerung steht für den kulturellen Reichtum und das Entwicklungspotential einer pluralen Stadtgesellschaft, die auf Dialog und Teilhabe setzt.

Zu den besonderen Herausforderungen in den drei Stadtteilen des Westends (Griesenbruch, Stahlhausen, Goldhamme) gehören gleichzeitig Bildungsarmut, eine schwierige Sozialstruktur und eine entsprechend belastete Lebenssituation vieler Bewohnerinnen und Bewohner.

Im Vertrauen auf die vielfältigen Potentiale der Menschen in diesem historisch gewachsenen Quartier, aber auch im Wissen um dessen Probleme und Herausforderungen haben die IFAK e.V. und die Evangelische Kirchengemeinde Bochum sich zusammengeschlossen, mit dem Ziel, die Chancen vor Ort wahrzunehmen und an einem Zukunftshaus für das Westend zu bauen.

Das Westend hat Zukunft. Das Q1 ist ein Teil davon.


Im Q1 treffen unterschiedliche Generationen und Gruppen in kulturellen, religiösen und sozialen Zusammenhängen aufeinander. Das Haus für Kultur, Religion und Soziales im Bochumer Westend ist offen für alle Menschen: Frauen, Männer, Kinder, Familien, Jugendliche und SeniorInnen, Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen und Beeinträchtigungen, hilfe- und ratsuchende Menschen aller Nationalitäten und Glaubensgemeinschaften. Es bietet Menschen aus dem Stadtteil Raum und Gelegenheitsstrukturen für Kontakte. So soll ein generationenübergreifendes Netzwerk in der Nachbarschaft entstehen, an das jede und jeder mit seinen Kompetenzen und Erfahrungen anknüpfen kann.

Das Q1 steht für eine Öffnung und die dynamische Weiterentwicklung bereits bestehender sozialer Angebote und Arbeitsfelder. Die Aktivitäten im Q1 werden initiiert und realisiert von professionellen und ehrenamtlichen Kräften (auch Gruppen) und sollen den gesellschaftlichen Zusammenhalt (im Stadtteil) stärken, wobei die interkulturelle, interreligiöse, intergenerationelle, auf Dialog angelegte Bildung und Beratung eine ebenso große Rolle spielt wie die Vernetzung im Stadtteil.

An der Entwicklung und Konzeption der Bildungs- und Beratungsangebote im Q1 werden die künftigen Zielgruppen (Eltern, Familien, Kinder und Jugendliche, SeniorInnen, MigrantInnen) teilhaben. Dies soll z.B. durch niederschwellige Angebote wie offene Treffs oder regelmäßige nachbarschaftliche Gesprächsabende gelingen.

Die bereits bestehenden Kooperationen mit anderen sozialen und kulturellen Trägern und Einrichtungen im Sozialraum sollen weiter intensiviert und ausgebaut werden, insbesondere mit den Kunst- und Kulturschaffenden, die eine wichtige künstlerische Beziehung zum Quartier haben – als eine Quelle ihrer Inspiration und als Ort ihres Wirkens.

Die Träger setzen mit ihren Aktivitäten auf eine Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements durch den Aufbau eines aktiven Netzwerks. Das Q1 soll zu einem Knotenpunkt nachbarschaftlicher Kooperation im Sozialraum werden.

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