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Das Stadtteilzentrum Q1-Eins im Quartier ist ein Kooperationsprojekt des Bochumer Vereins Ifak und der Evangelischen Kirchengemeinde Bochum.

Q1-Eins im Quartier. Haus für Kultur, Religion und Soziales
Halbachstraße 1, 44793 Bochum | q1-bochum.de

Friederike Müller                            Pfarrer Holger Nollmann
Geschäftsführerin IFAK e.V.           Evang. Kirchengemeinde Bochum
Telefon 0234 3258 9903                 Telefon 0234 13943
mueller@ifak-bochum.de              holger.nollmann@gmx.net
facebook: https://www.facebook.com/q1bochum

Die Träger verfolgen gemeinsam den Zweck, im Bochumer Westend das Zusammenleben von Menschen aus unterschiedlichen Kultur-, und Religionskreisen zu verbessern, Benachteiligungen jeder Art insbesondere in den Lebensfeldern Bildung, Soziales, Kultur und Sport entgegenzuwirken sowie die Chancengleichheit aller EinwohnerInnen zu erhöhen. Die beiden Institutionen repräsentieren in ihrer bisherigen gemeinwesenorientierten Arbeit unterschiedliche Traditionen und Schwerpunkte und wollen in der neuen Trägerstruktur ihre Kompetenzen zum Wohle aller EinwohnerInnen zu einem vorbildlichen gemeinsamen Handeln weiterentwickeln.
(aus der Trägervereinbarung)

Ifak e.V.

IfakLogo2008 RGB(Bildschirmversion)Der Verein IFAK wurde 1974 als Selbstorganisation von Zuwanderern und Herkunftsdeutschen gegründet.

In zahlreichen Einrichtungen, Projekten und Maßnahmen leisten wir professionelle Arbeit in den Bereichen der interkulturellen Bildung, Kinder- und Jugendhilfe, Migrationssozialarbeit sowie der Senioren- und Familienarbeit.

Unsere zentralen Ziele bestehen darin, das demokratische Zusammenleben, gegenseitige Achtung, Konfliktfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Offenheit und Toleranz im Einwanderungsland Deutschland zu fördern. In diesem Sinne setzen wir uns als IFAK für den Abbau von Benachteiligungen und Diskriminierung ein, vor allem im Hinblick auf Zuwanderer, aber auch auf andere benachteiligte gesellschaftliche Gruppierungen. Wir möchten gesellschaftspolitische Entscheidungen beeinflussen und Entwicklungen fördern, die zu einer offenen, transkulturellen Gesellschaft führen. Ganzheitliche interkulturelle Bildung und persönliche Begegnungen innerhalb unserer pluralen deutschen Gesellschaft stellen in unseren Augen hierfür wichtige Voraussetzungen dar.

Im Sozialraum Westend ist die IFAK seit ihrer Gründung vor 40 Jahren mit vielfältigen Angeboten vertreten: Kinder- und Jugendhilfe, Migrationsfachdienste, Stadtteiltreff, Stadtumbaubüro und Kindergarten. Der ehemalige Ifak-Kindergarten „Kindervilla“ floss personell und programmatisch bereits ein in das interkulturelle Gesamtkonzept der evangelisch-integrativen Kindertageseinrichtung „Kindervilla Pfiffikus“ (Familienzentrum).

Durch die Kooperation mit der evangelischen Kirchengemeinde sehen wir eine große Chance, gemeinsam und stetig unseren selbsterklärten Zielen näher zu kommen. Wir freuen uns auf ein starkes Bündnis für eine offene, interkulturelle Stadtgesellschaft.

Evangelische Kirchengemeinde Bochum

Logo Ev. KK BochumZur Evangelischen Kirchengemeinde Bochum gehören derzeit rund 11.500 Mitglieder. Die Gemeinde gliedert sich in vier Bezirke mit vier kirchlichen Standorten: Pauluskirche in der Innenstadt, Lutherkirche am Stadtpark, Johanneskirche in Grumme und Friedenskirche im Westend. An allen vier Standorten bestehen die klassischen kirchlichen Angebote (Gottesdienste, Taufen, Trauungen, Beerdigungen, Konfirmandenunterricht, Jugendarbeit, Seniorenarbeit, Seelsorge).

Die Friedenskirche versteht sich als offene Kirche im Stadtteil. Im Vertrauen auf die unverbrüchliche Zuwendung Gottes zu den Menschen wollen wir verbinden, wo andere trennen, Sprache finden, wo andere schweigen, und tätig werden, wo andere wegschauen.

Unsere Öffnung hin zum Stadtteil insbesondere mit Blick auf das Miteinander zwischen Generationen und Kulturen und die Anstiftung zu Solidarität, wie sie im Stadtteilzentrum Westend in besonderer Weise zum Ausdruck kommen, sind zentraler Ausdruck unseres Selbstverständnisses.

Wir wollen Kirche „mit“ der Nachbarschaft sein, also eine Kirche, die nicht zuerst sagt, was die Menschen brauchen, sondern die vor allem zuhört und Beziehungen aufbaut, und dann in und mit diesen Beziehungen gemeinsam Strategien entwickelt, wie man den Herausforderungen und Bedürfnissen vor Ort begegnen kann.

Nach geistigen und seelischen Grundlagen des Einzelnen und der Gesellschaft zu fragen, Bestehendes kritisch zu hinterfragen, einen wertschätzenden Blick für das je andere zu entwickeln und gemeinsam Tragendes auszuhandeln, das ist unser Auftrag. Mit vielen Kooperationspartnern wollen wir aus verschiedenen Perspektiven versuchen, das Ganze zu erfassen. Ein Theologe formulierte: „Von Gott reden heißt vom Ganzen reden“. In diesem Sinne wollen wir im Westend aufs Ganze gehen.

Durch die Zusammenarbeit von IFAK e.V. und Evangelischer Kirchengemeinde werden soziale, interkulturelle, geistige, geistliche und interreligiöse Ressourcen in außergewöhnlicher Weise gebündelt.


Gefördert wurde das Projekt durch den Stadtumbau West – Bochum Westend

Die Kosten für den Bau betrugen ca. 1,8 Mio. Euro, finanziert durch das Bund-/ Länderprogramm Stadtumbau West/ Soziale Stadt. Aufgeteilt in 50% EU-Mittel, 30 % teilen sich Bund und Land, 20 % beträgt der Eigenanteil der Stadt Bochum.

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Die Fotos im Header dieser Internetseite stammen von Roman Weis/soan architekten, Marcel Postert (RuhrgebietMitte) und aus eigenen Beständen.


 

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